Zeitungsberichte: TSV Bad Wiessee - SC Gaißach

Zeitungsberichte: TSV Bad Wiessee - SC Gaißach

Bad Wiessee bekommt Gaisachs Pföderl nicht in den Griff

Autor: Tölzer Kurier / Wolfgang Stauner  Foto: Hans Demmel

Elfer rausgeholt und ein Tor selbst erzielt
„Die Tabelle liest sich gut“, schmunzelte Georg Simon, Kapitän des neuen Tabellenführers SC Gaißach, „wenn es so nach dem letzten Spieltag der Saison wäre, würde uns das nichts ausmachen.“

 

TSV Bad Wiessee – SC Gaißach 0:2 (0:1) – Allerdings machten es die Hausherren dem SCG auch nicht gerade schwer. Mit langen Bällen war die kompakt stehende Defensive der Isarwinkler wahrlich nicht in Verlegenheit zu bringen. Da traten die Gäste wesentlich entschlossener auf. Allen voran Thomas Pföderl, der nach einer knappen halben Stunde nur mit einem Foul vom Wiesseer Schlussmann am finalen Torschuss zu stoppen war. Den Strafstoß versenkte Benjamin Norrenberg souverän (26.) zur Führung. Das 2:0 (56.) besorgte Pföderl dann selbst. Obwohl Vitus Partenhauser per Kopf und Adi Floßmann mit zwei Weitschüssen noch ein paar Hochkaräter verbuchten, blieb es beim 2:0-Sieg. Den stufte Simon als „ziemlich schmeichelhaft für Wiessee“ ein. „Es war deutlich mehr drin. Wir haben es leider versäumt, unsere Angriffe sauber zu Ende zu spielen.“

TSV Bad Wiessee – SC Gaißach 0:2 (0:1)

Tore: 0:1 (27.) Norrenberg (FE), 0:2 (56.) Pföderl.

Keine Punkte gab es für den TSV Bad Wiessee, der den SC Gaißach empfing. Durch einen Elfmeter der Gaißacher gerieten die Wiesseer nach einer knappen halben Stunde ins Hintertreffen. Dann kassierten die Gastgeber den zweiten Gegentreffer, als noch nicht einmal eine Stunde gespielt war. Dabei blieb es auch bis zum Schlusspfiff. Die Gaißacher hatten um Verlegung gebeten, Wiessee hatte zugestimmt, musste aber neben den Langzeitverletzten dennoch auf etliche Kicker verzichten. „Das waren einfach zu viele Ausfälle“, sagt TSV-Trainer Jürgen Welker. „Gaißach ist eine gute Mannschaft, wir hatten keine Chance, das Spiel zu gewinnen. Die Gegentore sind nach individuellen Fehlern gefallen.“