Zeitungsbericht: SC Gaißach - TuS Geretsried

Zeitungsbericht: SC Gaißach - TuS Geretsried

"Einfach sauschlecht" - Gaißach geht mit 0:6 unter

Autor: Ewald Scheitterer - Tölzer Kurier  Foto: Ewald Scheitterer
Tus Geretsried II kennt keine Gnade

Eigentlich war am Karsamstag nach dem Pausenstand von 0:3 die Messe bereits gelesen. Dennoch forderte TuS II-Spielertrainer Florian Schneider seine Mannen auf, nicht locker zu lassen und konzentriert weiter nach vorne zu spielen:

„Gaißach ist eine eingeschworene Gemeinschaft. Wäre denen der Anschluss geglückt – wer weiß, wie die Partie weiter gegangen wäre.“ Doch wenig später traf Sebastian Rosina zum 4:0 (49.) und die Hausherren waren endgültig in die Knie gezwungen.

Von einem „rabenschwarzen Tag“ sprach auch SCG-Coach Helmut Schenk: „Das war einfach sauschlecht – vom Anfang bis zum Ende, von allen Mannschaftsteilen. Da gibt‘s nichts zu beschönigen.“ Nicht einmal im Ansatz bekam seine Truppe gegen die präsenten, quirligen Gäste einen Fuß auf den Boden. „Wir haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben und sind bis zum Schluss diszipliniert aufgetreten. Über 90 Minuten haben wir nur eine Gaißacher Chance zugelassen“, freute sich Schneider. Und diese eine Torgelegenheit ging knapp über das Gehäuse. Mit ihm freuen konnten sich die Geretsrieder Torschützen Emrah Celebic (22.), Sebastian Rosina (44./49.), Lajqi Patriot (13./70.) und Ibo Rodi (65.), die dem SCG bei dem Schützenfest ein halbes Dutzend einschenkten. Spätestens nachdem Vitus Partenhauser wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot (55.) vorzeitig den Platz verlassen musste, hatte auch der letzte Gaißacher Optimist eingesehen, dass an diesem Tag nichts zu erben sein wird.