SC Gaißach will nichts mit dem Abstieg zu tun haben

SC Gaißach will nichts mit dem Abstieg zu tun haben

Schenk: „Die Vorbereitung ist richtig top gelaufen“

Die Euphorie beim SC Gaißach ist immens. Mehr als 30 Spieler drängen sich regelmäßig bei den Übungseinheiten zur Vorbereitung auf die Saison 2018/19 in der Kreisklasse 2.

 

„Alle sind da, ziehen auch recht gut mit. Die Vorbereitung ist richtig top gelaufen“, freut sich Coach Helmut Schenk. Kein Gedanke wird mehr an die ausklingende Vorsaison verschwendet, als der Trainer genug damit zu tun hatte, gerade noch so einigermaßen gesunde elf Mann für die Begegnungen zusammenzukratzen: „Zum Teil mussten da unsere Oldies komplett ohne Training aushelfen.“ Glücklicherweise konnte gerade noch das bereits drohende Abstiegsgespenst gebannt werden.

Mit den zahlreichen Zugängen aus dem eigenen Nachwuchs und vom SV Bad Tölz steht der Trainer nun in erster Linie vor der Aufgabe, ein schlagkräftiges Team zu formen. „Ich will es schaffen, dass wir über Wochen hinweg eine gefestigte Mannschaft aufs Feld schicken können“, erklärt Schenk optimistisch.

So seien die auswärtigen Zugänge durchaus eine Verstärkung, und vom eigenen Nachwuchs will er in erster Linie Ferdinand Hartl, Franz Simon und Thomas Lugmair in die erste Mannschaft integrieren. „Damit habe ich jetzt 18, 19 Leute, die vom Können her gut in der Kreisklasse mitspielen können. Damit sollten wir vor allem frühzeitig mit dem Abstieg nichts zu tun haben“, führt der Coach aus.

Bei der Konkurrenz hat er Helfendorf als Favoriten für die Spitzenplätze der Liga ausgemacht: „Eine sehr kompakte Mannschaft.“ Überaus spannend werden auch die Auftritte der neu formierten Reserve des TuS Geretsried sein. „Wie man so hört, wollen die unbedingt den Aufstieg schaffen.“ Dabei haben die Geretsrieder ziemlich viel Qualität aus ihrem Nachwuchs-Kader hinzubekommen, der in der Landesliga antritt.

Auch wenn Schenk sich nicht festlegen will, für wie weit nach vorne sein aktueller Kader des SC Gaißach reichen wird, ist er überzeugt: „Viel besser als in der Vorsaison wird es auf alle Fälle. Das Wichtigste hierfür ist ein guter Start.“

Bild: Rabuser  Autor: Tölzer Kurier / Ewald Scheitterer